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herzmedizin

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Heft 02/2006 Forschung und Praxis in der kardiologischen Prävention und Rehabilitation

Zeitschrift für kardiovaskuläre Erkrankungen, Prävention und Rehabilitation
ISSN: 0171-9238
Artikelnr: HAR-2602-0000
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herzmedizin erscheint als Periodikum mit Schwerpunktthemen und einer Reihe von Rubriken, die den Kurzbericht bevorzugen, wobei die praxisnahe Fortbildung und Wissensvermittlung auf therapeutischem und diagnostischem Gebiet besondere Berücksichtigung erfahren.

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"Forschung und Praxis in der kardiologischen Prävention und Rehabilitation"
 
Editorial von K. Held
 
 
Details Artikel: Bewegungstraining und Lipidmanagement nach ... 1,99 €
Bewegungstraining und Lipidmanagement nach kardiologischer Rehabilitation. CARO-I/II-Studien im Vergleich
 
Die Therapie erhöhter Lipidwerte führt infolge der Regression der Arteriosklerose zu einer Prognoseverbesserung bei KHK-Patienten. Die Evidenz dieser Behandlungsstrategien ist heute Bestandteil nationaler und internationaler Leitlinien kardiologischer Fachgesellschaften. Neben der medikamentösen Therapie trägt auch eine Änderung des Lebensstils zur Prognoseverbesserung bei KHK-Rehabilitanden bei. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei die regelmäßige körperliche Aktivität, die in Kombination mit anderen Elementen einer gesunden Lebensführung oder allein zu einer Stagnation beziehungsweise Regression der Arteriosklerose führen kann. Darüber hinaus wirkt die körperliche Aktivität positiv auf bestimmte Risikofaktoren der KHK und trägt so zusätzlich zur Prognoseverbesserung des KHK-Patienten bei, beispielsweise durch die positive Wirkung auf Bluthochdruck, diabetische Stoffwechsellage, Lipidprofil (insbesondere durch Erhöhung des HDL-Cholesterins) oder Übergewicht. Körperliche Aktivität ist somit als wesent-liches Therapieelement in der Behandlung der KHK anzusehen.
 
Von W. Müller-Fahrnow, E. Nowossadeck, B. Dohnke, K. Held, M. Karoff
  • Personalisierte PDF-Datei (760 kB, 11 Seiten)
Details Artikel: Psychischer Status und Krankheitsverarbeitung nach ... 1,99 €
Psychischer Status und Krankheitsverarbeitung nach erstem koronaren Ereignis. Welche Rolle spielen Alter und Geschlecht?
 
Depressivität und Angst gehören zu den häufigen Komorbiditäten nach kardiovaskulären Ereignissen und haben negative prognostische Bedeutung. Zu diesem Thema durchgeführte Studien erbrachten widersprüchliche Ergebnisse zu geschlechtsspezifischen Unterschieden hinsichtlich der Prävalenz von negativem Affekt sowie zur psychischen Krankheitsverarbeitung. Die vorliegende, multizentrische Studie untersuchte in diesem Zusammenhang insbesondere die Bedeutung des Alters. Dazu wurden 310 maximal 75jährige Patienten (104 Frauen und 206 Männer) nach ihrem ersten koronaren Ereignis zum Ende der Akutbehandlung sowie drei und zwölf Monate danach mittels Fragebogen untersucht. Die Ergebnisse belegen klinisch bedeutsame Geschlechtsunterschiede, insbesondere hinsichtlich Depressivität, vitaler Erschöpfung und krankheitsbedingter Sorgen mit jeweils den höchsten Werten bei jüngeren Frauen. Auch bei der Krankheitsverarbeitung zeigen jüngeren Frauen deutlich höhere Werte hinsichtlich Depressivität und Bagatellisieren als ältere Frauen und Männer. Frauen weisen auch eine höhere fatalistische Externalität auf als Männer. Insgesamt fand die Studie deutlich geringere Unterschiede zwischen Frauen und Männern als erwartet. Unterschiede zeigten sich vor allem innerhalb der weiblichen Gruppe, speziell zwischen älteren und jüngeren Frauen. Die jüngeren Frauen erscheinen als eine besonders belastete Gruppe. Ursachen für die Bedeutung des Alters werden diskutiert.

Schlüsselwörter: Ischämische Herzerkrankung – Depressivität – Coping – Genderunterschiede – Alter
 
Von O. Mittag, Barbara Horres-Sieben, C. Maurischat 
  • Personalisierte PDF-Datei (560 kB, 7 Seiten)
Details Artikel: Kardiologische Rehabilitation und Telemedizin. Eine ... 1,99 €
Kardiologische Rehabilitation und Telemedizin Eine kritische Bestandsaufnahme
 
Die kardiologische Rehabilitation entwickelt sich ständig sowohl inhaltlich als auch strukturell weiter unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und sozialgesetzlicher Rahmenbedingungen. So wurde die anfangs ausschließlich stationäre Form der Rehabilitation in den vergangenen 15 Jahren zunehmend durch eine ganztägige, ambulante Form ergänzt. Inhalte, Anforderungen und Qualitätssicherung beider Formen unterscheiden sich nicht, ihre Ergebnisse sind bei ähnlichen Kollektiven ebenfalls vergleichbar. Bisher konzentriert sich die ambulante Rehabilitation in der Kardiologie jedoch vor allem auf Ballungsgebiete.
 
Von B. Schwaab
  • Personalisierte PDF-Datei (584 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Sexuelle Rehabilitation des Herzpatienten. Leitfaden ... 1,99 €
Sexuelle Rehabilitation des Herzpatienten. Leitfaden für die Beratung und Behandlung
 
Der sexualitätsbezogenen Aufklärung von Patienten in der kardialen Rehabilitation kommt große Bedeutung zu. Vorrangiges Ziel besteht darin, die Betroffenen zu bestärken, ihre sexuelle Aktivität wieder aufzunehmen. Der vorliegende Beitrag vermittelt wesentliche Grundsätze einer entsprechenden Beratung, welche zur Verbesserung der Sexualität und Lebensqualität von Betroffenen führt. Weiterhin stehen für eine somatische Behandlung von Erektionsstörungen auch beim Herzpatienten effektive medikamentöse Therapien zur Verfügung. Bei den meisten Patienten ist eine Behandlung mit Phophodiesterase-(PDE-)5-Inhibitoren möglich.

Schlüsselwörter: Sexualität – Kardiale Rehabilitation – Beratung – PDE-5-Inhibitoren
 
Von A. Harms, C. Günzler, M. M. Berner 
  • Personalisierte PDF-Datei (600 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Strategien und Ansatzpunkte der Sekundärprävention ... 1,99 €
Strategien und Ansatzpunkte der Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Ergebnisse aus der KAROLA-Studie

Der Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen kommt eine enorme Bedeutung zu. In der folgenden Übersichtsarbeit werden die Strategien der Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen kurz erläutert und am Beispiel einer Kohortenstudie an Patienten mit bestehender koronarer Herzkrankheit (KHK) Ansatzpunkte für eine weitere Verbesserung aufgezeigt. Die Ergebnisse belegen, daß sich die Interventionserfolge einer stationären Anschlußheilbehandlung (AHB) mittelfristig nur begrenzt aufrechterhalten lassen, eine Beibehaltung der medikamentösen Therapie aber über Jahre zu verzeichnen ist. Der Nutzen der Raucherentwöhnung und einer erfolgreichen Änderung des Ernährungsverhaltens, die Bedeutung von Angst und Depression sowie der Aussagewert neuer Risikofaktoren für die Prädiktion kardiovaskulärer Zweitereignisse im weiteren Krankheitsverlauf werden ebenfalls deutlich. Die Ergebnisse werden längerfristig dem Ziel dienen, im Rahmen der stationären wie ambulanten Phase-II-Rehabilitation im Rehabilitationszentrum Prioritäten zu setzen und dazu beitragen, die Rehabilitation effektiver zu gestalten.

Schlüsselwörter: Sekundärprävention – KAROLA-Studie – Koronare Herzkrankheit – Rehabilitation
 
Von D. Rothenbacher, H. W. Hahmann, B. Wüsten, Dorothee Twardella, H. Brenner 
  • Personalisierte PDF-Datei (576 kB, 6 Seiten)
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