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herzmedizin

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Heft 03/2006 Herzinsuffizienz: Klinisches Syndrom mit schlechter Prognose

Zeitschrift für kardiovaskuläre Erkrankungen, Prävention und Rehabilitation
ISSN: 0171-9238
Artikelnr: HAR-2603-0000
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herzmedizin erscheint als Periodikum mit Schwerpunktthemen und einer Reihe von Rubriken, die den Kurzbericht bevorzugen, wobei die praxisnahe Fortbildung und Wissensvermittlung auf therapeutischem und diagnostischem Gebiet besondere Berücksichtigung erfahren.

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"Herzinsuffizienz: Klinisches Syndrom mit schlechter Prognose"
 
Editorial von B.-D.Gonska
 
 
Details Artikel: Das Metabolische Syndrom. Empfehlungen für die ... 1,99 €
Das Metabolische Syndrom. Empfehlungen für die kardiologische Rehabilitation
 
Das metabolische Syndrom ist eine „Wohlstandskrankheit“ par excellence und betrifft zirka 25 % der deutschen Bevölkerung. Die rasche Zunahme in jüngster Zeit ist vor allem durch die Änderung des Lebensstils in den Industrienationen sowie eine zunehmende Lebenserwartung zu erklären. Der Begriff „metabolisches Syndrom“ bezeichnet ein Cluster von verschiedenen Krankheiten mit arteriosklerotischer Potenz. Obwohl der Begriff erst in den letzten Jahren Eingang in die klinische Medizin gefunden hat, ist die zugrundeliegende Vorstellung nicht neu. Die Vermutung, daß mehrere Krankheiten mit Risikocharakter – mehr als zufällig – gemeinsam auftreten und zu Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen können, ist seit vielen Jahren bekannt. Bereits 1923 umriß Kylin ein Syndrom, das später von Reaven und Kaplan mit den Begriffen „Syndrom X“ beziehungsweise „deadly quartett“ belegt wurde. In Deutschland führte Hanefeld 1981 den Begriff „metabolisches Syndrom“ ein.
 
Von A. Wirth A. Pfeiffer, A. Steinmetz, C. Albus, Birna Bjarnason-Wehrens, C. Cordes, I.-W. Franz, E. Hoberg, M. Karoff, G. Klein, D. Willemsen, T. Witt, H. Völler
  • Personalisierte PDF-Datei (572 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Chirurgische Therapie der Herzinsuffizienz 1,99 €
Chirurgische Therapie der Herzinsuffizienz
 
Die Herztransplantation spielt bei der chirurgischen Behandlung der terminalen Herzinsuffizienz nach wie vor eine herausragende Rolle. Die Diskrepanz zwischen Spendeaufkommen und potentiellen Empfängerzahlen führte zur Entwicklung weiterer Therapiemöglichkeiten. Bypass- und Klappen-operation bei hochgradig eingeschränkter linksventrikulärer Funktion sind bei besserer Operationstechnik, Einhalten der entsprechenden Selektionskriterien, größerer Erfahrung im Umgang mit dieser Patientengruppe und dem stand by von assist devices mit vertretbarem Risiko möglich. Mechanische Unterstützungssysteme allein sind – auch heute – eher für den zeitlich begrenzten Einsatz konzipiert und nur in seltenen Ausnahmefällen als Langzeitalternative (destination therapy) akzeptabel. Eine nachweisbare Verbesserung der Langzeitprognose gelingt auch mit Systemen der kardialen Resynchronisationstherapie mit ICD-(Implan-tierbarer Kardioverter Defibrillator-)Komponente, welche die medikamentöse Basistherapie sinnvoll ergänzen. Ausgefallene operative Methoden wie Batista-Operation oder Kardiomyoplastie spielen keine Rolle und sind heute obsolet.

Schlüsselwörter: Chronische Herz-insuffizienz – Herztransplantation – Biventrikuläre Schrittmacher – Mitralklappenrekonstruktion – Kunstherz
 
Von H. Posival
  • Personalisierte PDF-Datei (588 kB, 6 Seiten)
Details Artikel: Leitliniengerechte Therapie der Herzinsuffizienz 1,99 €
Leitliniengerechte Therapie der Herzinsuffizienz
 
Die chronische Herzinsuffizienz stellt eine der häufigsten internistischen Erkrankungen dar. Die Prävalenz und Inzidenz sind deutlich altersabhängig. In höherem Lebensalter nimmt, besonders bei Frauen, der Anteil einer diastolischen Herzinsuffizienz zu und macht bei älteren Patienten mehr als 30 %, bei Patientinnen mehr als 40 % aus. In den letzten Jahren konnte die Morbidität und Mortalität herzinsuffizienter Patienten durch neue Therapien deutlich verbessert werden. Aktuelle Leitlinien zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz berücksichtigen diese neuen Studienergebnisse.
 
Von Uta C. Hoppe
  • Personalisierte PDF-Datei (620 kB, 6 Seiten)
Details Artikel: Tachykarde Herzrhythmusstörungen bei Herzinsuffizienz 1,99 €
Tachykarde Herzrhythmusstörungen bei Herzinsuffizienz
 
Herzerkrankungen stehen an erster Stelle der jährlichen Todesursachen während des vergangenen Jahrhunderts. Während die Todesrate an koronarer Herzkrankheit und Schlaganfall rückläufig war, stiegen Vorkommen, Morbidität und Mortalität der Herzinsuffizienz signifikant an. In den USA liegt das Vorkommen einer Herzinsuffizienz zwischen 2 und 6 %, mit einer mittleren Häufigkeit von 2,6 %. Die beiden Haupttodesursachen bei Herzinsuffizienz sind der plötzliche Herztod und das Pumpversagen. Die jährliche Rate des plötzlichen Herztodes liegt bei Symptomen der NYHA-(New York Heart Association-)Klassen I bis II zwischen 2 und 6 % sowie 5 bis 12 % pro Jahr bei NYHA-Klassen III bis IV. Herzinsuffizienz jeglicher Ursache prädisponiert zu ventrikulären Tachykardien und Kammerflimmern als häufigster Ursache eines plötzlichen Herztodes. Kammerflimmern ist gewöhnlich die terminale Rhythmusstörung, oft als Degeneration einer ventrikulären Tachykardie. Ventrikuläre Tachykardien sind typischerweise monomorph and regelmäßig, polymorphe ventrikuläre Tachykardien zeigen kontinuierlich sich ändernde QRS-Komplexe, oft hervorgerufen durch reversible Trigger, zum Beispiel myokardiale Ischämie. Der implantierbare automatische Defibrillator (ICD) ist die Therapie der Wahl bei Patienten mit überlebtem Herz-Kreislauf-Stillstand durch ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern. Studien zur Sekundärprophylaxe haben bei reanimierten Patienten klar gezeigt, daß der ICD einen plötzlichen Herztod bei Hochrisikopatienten verhindert. Auch für die Primärprävention eines plötzlichen Herztodes bei Hochrisikopatienten mit Herzinsuffizienz ohne bereits erlittenem Herz-Kreislauf-Stillstand durch ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern, führt der ICD zu einer Verbesserung der Überlebensrate.

Schlüsselwörter: Herzinsuffizienz – Herzrhythmusstörungen – Plötzlicher Herztod – Implantierbarer automatischer Defibrillator
 
Von H.-J. Trappe
  • Personalisierte PDF-Datei (640 kB, 7 Seiten)
Details Artikel: Biochemische Marker der Herzinsuffizienz. Sinnvoll ... 1,99 €
Biochemische Marker der Herzinsuffizienz. Sinnvoll für Diagnostik und Therapie?

Die natriuretischen Peptide BNP (brain natriuretic peptide) und ANP (atrial natriuretic peptide) werden im Herzmuskelgewebe gebildet und unter Streß- und Notfallsituationen (Dehnung, Tachykardie, neurohumorale Stimulation, Ischämie) in den Kreislauf sezerniert. Die physiologischen Eigenschaften dieser Peptide wie Natriurese, Diurese, Vasodilatation und Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems bewirken somit eine Entlastung des Herzens. Elegante laborchemische Methoden erlauben heutzutage, die Konzentration von BNP und N-terminalem proBNP, einem Spaltpeptid des proBNPs (NT-proBNP), zu analysieren. Welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sich aus der Kenntnis solcher Werte ergeben und ergeben werden, wird in diesem Beitrag erörtert.

Schlüsselwörter: Natriuretische Peptide – Brain natriuretic peptide (BNP) – NT-proBNP – Herzinsuffizienz – Prognose

Von C. J. F. Holubarsch, Regina Brantner
  • Personalisierte PDF-Datei (600 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Kernspintomographie des Herzens 1,99 €
Kernspintomographie des Herzens
 
In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Kernspintomographie des Herzens (cMRT) von einigen klinischen Spezialanwendern hin zu dem neben der Echokardiographie am häufigsten angewendeten bildgebenden Verfahren zur Darstellung kardiologischer Krankheitsbilder entwickelt.
 
Von H. W. Eichstädt, T. Störk, R. Gareis, T. Walkowiak, G. Schmidt, C. Fröhlich, M. Gutberlet
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