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herzmedizin

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Heft 04/2006 Thrombophilie und Antithrombotika

Zeitschrift für kardiovaskuläre Erkrankungen, Prävention und Rehabilitation
ISSN: 0171-9238
Artikelnr: HAR-2604-0000
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herzmedizin erscheint als Periodikum mit Schwerpunktthemen und einer Reihe von Rubriken, die den Kurzbericht bevorzugen, wobei die praxisnahe Fortbildung und Wissensvermittlung auf therapeutischem und diagnostischem Gebiet besondere Berücksichtigung erfahren.

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Ansehen Details Editorial & Inhaltsverzeichnis: Thrombophilie und Antithrombotika gratis
Editorial von E. Hiller
 
 
Details Artikel: Neue Antithrombotika 1,99 €
Die Entwicklung neuer Antithrombotika und plättchenhemmender Substanzen hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Für die Inhibition der plasmatischen Gerinnung steht, als Ergänzung zu den niedermolekularen Heparinen (NMH), das Pentasaccharid Fondaparinux, nicht nur zur Prophylaxe, sondern auch zur Therapie venöser Thromboembolien, zur Verfügung. Des weiteren wurden vor kurzem die direkten Thrombininhibitoren Argatroban und Bivalirudin in Deutschland zugelassen. Andererseits wurde der bisher einzige orale Thrombininhibitor Ximelagatran, auf dem große Hoffnungen wegen seiner Anwenderfreundlichkeit ruhten, auf Grund unklarer Leber-enzymerhöhungen Anfang 2006 vom Markt genommen. Der zweite Teil dieser Übersicht befaßt sich mit der Blockade der thrombozytär vermittelten Gerinnung, die insbesondere beim akuten Koronarsyndrom (ACS) eine entscheidende therapeutische Rolle spielt. Neben der Beschreibung der aktuell zugelassenen Fibrinogenrezeptorantagonisten soll dabei auf neue Adenosindiphosphat-(ADP-)Rezeptorblocker eingegangen werden.

Schlüsselwörter: Antithrombotika – Thrombose – Akutes Koronarsyndrom – Heparininduzierte Thrombozytopenie
 
Von: A. Rank, E. Hiller 
  • Personalisierte PDF-Datei (596 kB, 7 Seiten)
Details Artikel: Das Metabolische Syndrom. Empfehlungen für die ... 1,99 €
Das Metabolische Syndrom. Empfehlungen für die kardiologische Rehabilitation
 
Eine gesunde Ernährung kann einen großen Beitrag, sowohl zur Therapie bestehender Stoffwechselkrankheiten wie auch zur Prävention zukünftiger Ereignisse, leisten. Die aktuellen Ernährungsempfehlungen der Fachgesellschaften stützen sich auf die häufig in Beobachtungsstudien gewonnene limitierte Evidenz. Die Empfehlungen basieren selten auf prospektiven randomisierten kontrollierten Studien, wenn, dann überwiegend im Bereich der Diabetesprävention, während diesbezüglich nur eine kardiovaskuläre Endpunktstudie existiert. Obwohl generelle Grundzüge einer gesunden Ernährung gut begründet sind, bleibt erheblicher Spielraum für die individuell zugeschnittene Weiterentwicklung von Ernährungsempfehlungen.

Von A. Wirth, A. Pfeiffer, A. Steinmetz, C. Albus, Birna Bjarnason-Wehrens, C. Cordes, I.-W. Franz, E. Hoberg, M. Karoff, G. Klein, D. Willemsen, T. Witt, H. Völler
  • Personalisierte PDF-Datei (656 kB, 10 Seiten)
Details Artikel: Niedermolekulare Heparine als Alternative beim ... 1,99 €
Niedermolekulare Heparine als Alternative beim Pausieren einer oralen Antikoagulation
 
Niedermolekulare Heparine (NMH) besitzen für die Umstellung einer oralen Antikoagulation ein günstiges Wirkprofil. Studien haben gezeigt, daß die Antikoagulation mit NMH im Vergleich zu unfraktioniertem Heparin (UFH) schneller und im Verlauf der Therapie besser eingestellt werden kann. Ferner liegen umfassende Registerdaten vor, die belegen, daß eine Umstellung mit NMH sicher und effektiv durchgeführt werden kann. Somit sind NMH für diese Indikation eine therapeutische Alternative zum UFH. Basierend auf den bisher veröffentlichten Daten und eigenen Erfahrungen empfehlen wir eine risikoadaptierte Dosierung des Antikoagulanz unter Berücksichtigung des permanenten Thromboembolierisikos des Patienten und des passageren Blutungs-/Thromboserisikos im Rahmen der geplanten Intervention.

Schlüsselwörter: Niedermolekulare Heparine – Antikoagulation – Unfraktioniertes Heparin – Bridging
 
Von C. Hammerstingl, H. Omran 
  • Personalisierte PDF-Datei (516 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Therapie mit niedermolekularen Heparinen bei ... 1,99 €
Therapie mit niedermolekularen Heparinen bei Niereninsuffizienz und älteren Patienten
 
Die antikoagulatorische Wirkung der NMH beruht auf ihrer Antithrombin-III-vermittelten hemmenden Wirkung auf die Faktoren Xa und IIa des Gerinnungssystems. Hinzu kommen weitere Effekte, wie die TFPI-(tissue factor pathway inhibitor-)Freisetzung aus dem körpereigenen Endothel [1]. Für die Bindung an Antithrombin wird ein spezifisches Pentasaccharid benötigt, das, je nach Heparinpräparation, in unterschiedlichen Anteilen vorliegt und somit für die entsprechenden Anti-Xa-Aktivitäten verantwortlich ist. Die für die Hemmung von Faktor IIa erforderliche Kettenlänge von mindestens 18 Monosacchariden erklärt bei NMH die im Vergleich zur Anti-Xa-Aktivität geringere Anti-IIa-Aktivität. Die Wirkung von unfraktioniertem langkettigem Heparin (UFH) erfolgt ebenfalls über eine Komplexbindung mit Antithrombin III, wobei jedoch Thrombin und Faktor Xa gleichermaßen gehemmt werden.

Von A. Hartmann, J. Stöbe, F. Mickley
  • Personalisierte PDF-Datei (628 kB, 7 Seiten)
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