Inhaltsverzeichnis & Editorial: Non-Hodgkin-Lymphome – ...
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Editorial: Non-Hodgkin-Lymphome – Fortschritte in der Therapie, aber kein Durchbruch
Von E. Hiller
Artikel: Follikuläres Lymphom – neue Therapieansätze
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Das follikuläre Lymphom zählt zu den indolenten Lymphomen und ist mit 60 % deren häufigster Vertreter. Aufgrund ähnlicher klinischer Eigenschaften werden verschiedene Lymphomentitäten der WHO-(World Health Organization-)Klassifikation [16] als indolente Lymphome zusammengefasst und machen etwa 35 bis 40 % aller Non-Hodgkin-Lymphome aus. Im weitesten Sinne können dies elf verschiedene Lymphomtypen sein, die sich in ihrer Biologie, ihrem klinischen Verlauf und ihrer Therapie in teilweise erheblichem Maße unterscheiden und daher als separate Einzelkrankheiten betrachtet werden müssen.
Von Roswitha Forstpointner
Artikel: Diagnostik und Therapie der Mantelzelllymphome
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Mantelzelllymphome gehören zu den malignen B-Zell-Neoplasien. Sie sind zytomorphologisch gekennzeichnet durch kleine bis mittelgroße lymphoide Zellen mit unregelmäßig gekerbten Zellkernen. Die Kiel-Klassifikation beschrieb die Erkrankung bereits 1977 als zentrozytisches Lymphom. In der amerikanischen „Working Formulation“ wurde es allerdings nicht als spezifische Krankheitsentität genannt. Erst nach Einführung der REAL-(Revised European Ame-rican Lymphoma-)Klassifikation wurde das Mantelzelllymphom als eigenständige Lymphomentität etabliert.
Von C. Schmidt, M. Dreyling
Artikel: Lymphome des Zentralnervensystems
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Das primäre ZNS-Lymphom ist ein malignes Lymphom, das zum Zeitpunkt der Erstdiagnose auf das ZNS (stark überwiegend Gehirn, sehr selten Rückenmark) begrenzt ist. Meistens werden intrazerebrale Läsionen, seltener eine meningeale Beteiligung und sehr selten intraspinale Läsionen gefunden. Eine Sonderform des primären ZNS-Lymphoms, das primäre intraokuläre Lymphom, befällt die Retina, die Uvea, den Glaskörper oder den Nervus opticus.
Von Agnieszka Korfel, E. Thiel
Artikel: Aggressive Lymphome – Fortschritte durch ...
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Aggressive Lymphome – Fortschritte durch Immuntherapie und dosisdichte Chemotherapie
In fast allen Regionen der Welt ist das aggressive Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) das häufigste. Weltweit ist seit 1970 ein Anstieg der Erkrankungshäufigkeit (Inzidenz) für aggressive Lymphome zu verzeichnen. Die Ursache für diesen Inzidenzanstieg, der für Männer deutlicher ausgeprägt ist als für Frauen, ist nicht vollständig klar und nicht nur allein durch die Zunahme HIV-(Human Immunodeficiency Virus-)assoziierter Lymphome zu erklären. Umweltfaktoren (Herbizide, Ernährung) könnten dabei eine Rolle spielen.
Von Karin Hohloch, L. Trümper
Artikel: Pathogenese und Therapie gastrointestinaler Lymphome
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Pathogenese und Therapie gastrointestinaler Lymphome
Gastrointestinale Lymphome gehören zur Gruppe der NHL. Während die meisten NHL sich in Lymphknoten entwickeln, gehören die gastrointestinalen Lymphome mit 30 bis 45 % zur größten Gruppe der primär extranodalen NHL, die ungefähr 10 bis 15 % aller NHL ausmachen [6]. Für die Entstehung der gastrointestinalen Lymphome gibt es eine Reihe anerkannter Risikofaktoren wie Helicobacter-pylori-Infektion, HIV-(Human Immunodeficiency Virus-)Infektion, Immunsuppression nach Organtransplantation und entzündliche Darmerkrankungen.
Von R. Liersch, P. Koch