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krebsmedizin

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Heft 04/2006 Zielgerichtete Therapie primärer und sekundärer Lebertumoren

Zeitschrift für Klinik und Praxis
ISSN: 0173-9395
Artikelnr: HAR-1604-0000
Produkttyp: Digitaler Download Erhältliche Formate
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krebsmedizin erscheint als Periodikum mit Schwerpunktthemen und einer Reihe von Rubriken, die den Kurzbericht bevorzugen, wobei die praxisnahe Fortbildung und Wissensvermittlung auf therapeutischem und diagnostischem Gebiet besondere Berücksichtigung erfahren.
 
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Kapitelübersicht

Ansehen Details Inhaltsverzeichnis & Editorial: Zielgerichtete Therapie ... gratis
"Zielgerichtete Therapie primärer und sekundärer Lebertumoren"
 
Editorial von A. Schalhorn
Details Artikel: Selektive interne Radiotherapie bösartiger primärer ... 1,99 €
"Selektive interne Radiotherapie bösartiger primärer und sekundärer Lebertumoren"
 
Nuklearmedizinische funktionelle Bildgebung hat in der Onkologie einen festen Stellenwert und liefert wertvolle Informationen für sämtliche Schritte der SIRT von Lebertumoren mit radioaktiven Y-90-Mikrosphären, von der Planung bis zur Verlaufsdiagnostik. Die synergistische Aussage nuklearmedizinischer diagnostischer Verfahren und morphologischer Bildgebung führt derzeit zum rasch wachsenden Erfolg der mo-dernen Bildgebung mit PET/CT- und Single-Photon-Emissionscom-putertomographie (SPECT)/CT-Kombinationsgeräten.
 
Von W. Koch
  • Personalisierte PDF-Datei (528 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Regionale Chemotherapie der Lebermetastasen ... 1,99 €
"Regionale Chemotherapie der Lebermetastasen kolorektaler Karzinome"
 
Die regionale Chemotherapie mit Arteria-hepatica-Infusion (HAI) ermöglicht den Vorteil regionaler Konzentration für Wirkstoffe mit hoher Gesamt-Clearance (ClTB). Bei Patienten mit isolierten Lebermetastasen kolorektaler Karzinome erhöht die HAI mit Fluorodesoxyuridin (FUDR) oder 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FA) deutlich die Remissionsrate auf 41 % im Vergleich zu nur 14 % mit systemischer Chemotherapie. Obwohl in den meisten randomisierten Studien regional behandelte Patienten länger leben, war jedoch der Anstieg der Überlebensrate nur in einer aktuellen Studie signifikant. Technische Probleme mit dem Port-Katheter-System erschweren oftmals die HAI und erfordern die Behandlung in speziellen Einrichtungen. Zur Zeit ist die HAI für isolierte Lebermetastasen kolorektaler Karzinome noch keine standardmäßige Behandlungsoption. Geeignete Patienten sollten in gut geplanten Studien behandelt werden, um die Vorteile der HAI weiter zu klären und somit schließlich einen signifikanten Nutzen in der Überlebensrate im Vergleich zur modernen und hocheffizienten systemischen Chemotherapie zu beweisen.
 
Schlüsselwörter: Regionale Chemotherapie – Arteria-hepatica-Infusion (HAI) – Kolorektale Lebermetastasen – 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FA) – Oxaliplatin
 
Von A. Schalhorn, N. Moosmann
 
 
  • Personalisierte PDF-Datei (820 kB, 8 Seiten)
Details Artikel: Radioembolisation bei fortgeschrittenen Lebertumoren ... 1,99 €
"Hyperthermie bei der Therapie von Hochrisiko-Weichteilsarkomen"
 
Für Patienten mit Hochrisiko-Weichteilsarkomen ist in vielen Fällen die alleinige chirurgische Resektion, gefolgt von einer Strahlentherapie, nicht ausreichend, um eine langfristige Tumorkontrolle zu erzielen. Durch die zusätzliche Verabreichung einer präoperativen (neoadjuvanten) oder postoperativen (adjuvanten) Chemotherapie könnte die Ausgangslage für diese Patienten möglicherweise verbessert werden.
 
von L. H. Lindner, R. D. Issels
  • Personalisierte PDF-Datei (680 kB, 6 Seiten)
Details Artikel: Thermoablative Verfahren in der Therapie primärer ... 1,99 €
"Thermoablative Verfahren in der Therapie primärer und sekundärer Lebertumoren"
 
Da chirurgische Resektion und klassische Chemotherapien nur bei einer begrenzten Zahl an Patienten erfolgreich sind, gewinnen minimalinvasive Therapieverfahren bei der Behandlung primärer und sekundärer Lebertumoren zunehmend an Bedeutung. Die lokal ablativen Verfahren umfassen die chemoablativen Techniken, wie die perkutane Alkoholinstallation (PEI) und die transarterielle Chemoembolisation (TACE), die thermo-ablativen Techniken, wie Radiofrequenz- (RFA), Laser-, Mikrowellen- und Kryoablation sowie hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFUS), und die radioablativen Techniken, wie interstitielle Brachytherapie und „selective internal radiation therapy“ (SIRT). Die genannten Methoden unterscheiden sich zum Teil deutlich hinsichtlich Anwendung und Wirkweise; gemeinsam ist ihnen eine hohe therapeutische Effizienz bei gleichzeitig niedriger Komplikationsrate. Die Kenntnis der spezifischen Indikationen und Kontraindikationen ist entscheidend für eine erfolgreiche Implementation dieser Methoden in multimodale Therapiekonzepte.

Schlüsselwörter: Minimalinvasive Tumorablation – Thermoablation – Radiofrequenzablation – Laserablation – Lebertumoren
 
Von T. Helmberger, R.-T. Hoffmann, T. Jakobs, A. Lubienski
  • Personalisierte PDF-Datei (636 kB, 5 Seiten)
Details Artikel: Chirurgische Therapie von primären und sekundären ... 1,99 €
"Chirurgische Therapie von primären und sekundären Lebertumoren"
 
Die radikale Resektion stellt für die meisten primären und sekundären malignen Lebertumoren die Therapie der Wahl mit einer signifikanten Prognoseverbesserung im Vergleich mit anderen therapeutischen Optionen (Chemotherapie, Radiatio) dar. Es sollte daher bei allen Patienten mit malignen Lebertumoren eine Beurteilung der Resektabilität auch unter Berücksichtigung multimodaler Therapiekonzepte erfolgen. Der mikroskopisch tumorfreie Resektionsrand (R0-Resektion) ist hierbei das wichtigste prognostische Kriterium für das onkologische Überleben der Patienten.
Das Ausmaß der Parenchymresektion und die Qualität des Parenchyms definieren die funktionelle Parenchymreserve nach Leberresektion, die entscheidend die postoperative Morbiditätsrate beeinflußt.

Schlüsselwörter: Leberresektion – Resektabilität – Funktionelle Parenchymreserve

Von F. Löhe, M. K. Angele, C. Graeb, Christiane J. Bruns, K.-W. Jauch
  • Personalisierte PDF-Datei (584 kB, 6 Seiten)
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