Inhaltsverzeichnis & Editorial: rheumatische Erkrankungen: ...
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Editorial: "Rheumtische Erkrankungen. Diagnose und Therapieansätze"
Von H.-R. Müller-Faßbender
Artikel: Medikamentöse Therapie des älteren ...
2,99 €
"Medikamentöse Therapie des älteren Arthrosepatienten. Eine ständige Herausforderung"
Arthrosen sind in der Regel langsam progredient verlaufende degenerative Veränderungen des hyalinen Gelenkknorpels. Mit zunehmendem Alter betreffen sie nicht allein die Knorpel-, sondern auch die Knochenstruktur eines oder mehrerer Gelenke mit fortschreitender Gelenkdeformierung. Sie sind klinisch zunächst charakterisiert durch Schmerz, sekundäre Entzündung, Empfindlichkeit des Gelenks und Bewegungseinschränkung. Daher ist die primäre, konservative Behandlung der Arthrose auf eine Reduktion der Entzündung und die Beseitigung des Schmerzes ausgerichtet. Das konservative Armamentarium wird durch Medikamente sinnvoll und wirksam erweitert, zum Beispiel durch reine Analgetika, nicht steroidale Antirheumatika (NSAR), Externa, intraartikuläre Kortikosteroide und Slow Acting Drugs in Osteoarthritis (SADOA).
Von K. K. Förster, H.-R. Müller-Faßbender
Artikel: Frühe rheumatoide Arthritis
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Arthrosen (degenerative Gelenkerkrankungen) – primär durch den Verlust des hyalinen Knorpels der synovialen Gelenke charakterisiert – sind in ihrer Ätiologie höchst unterschiedlichund in der Pathogenese (trotz aller wissenschaftlichen Fortschritte) letztlich noch ungeklärt (Abbildungen 1a und b). Degenerative Veränderungen verlaufen in der Regel langsam progredient und betreffen mit zunehmendem Alter nicht allein die Knorpel-, sondern auch die Knochenstruktur eines oder mehrerer Gelenke mit fortschreitender Gelenkdeformierung. Arthrosen sind klinisch charakterisiert durch Schmerz und Empfindlichkeit des Gelenks, Bewegungseinschränkung, einen gelegentlich auftretenden Gelenkerguss sowie lokale Entzündungsprozesse unterschiedlichen Ausmaßes, die sich jedoch nicht systemisch manifestieren. Daher ist die primäre, konservative Behandlung der Arthrose auf eine Reduktion der Entzündung und die Beseitigung des Schmerzes ausgerichtet, erfolgt also rein symptomatisch, als Monotherapie oder als Kombination physikalischer, physiotherapeutischer und orthopädie-technischer Maßnahmen.
Von G. Schett
Artikel: Prognostische Marker der rheumatoiden Arthritis
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In den letzten Jahren haben neue Erkenntnisse zum pathophysiologischen Verständnis der rheumatoiden Arthritis sowie die Möglichkeiten der Molekularbiologie den Therapieansatz revolutioniert. Durch spezifische antientzündliche Therapien wie die Biologicals ist es heute möglich, die zum Knochenschaden führende Entzündungsreaktion im Idealfall komplett zu blockieren. Erstmals ist die Remission der rheumatoiden Arthritis zum realistischen Therapieziel geworden. Darüber hinaus steht eine möglichst frühzeitige Diagnose mit unverzüglichem Therapiebeginn noch vor Auftreten von knöchernen Erosionen.
Von M. N. Witt, H. Schulze-Koops
Artikel: Sinnvolle Bildgebung bei Arthritis
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Die Bedeutung der bildgebenden Verfahren in der Rheumatologie und insbesondere bei der Diagnostik von Arthritiden hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. So hat sich einerseits die konventionelle Röntgendiagnostik als wichtiger Outcome-Parameter in klinischen Studien und der täglichen Routine etabliert, andererseits erlauben neue Verfahren wie die hochauflösende Sonografie und die Magnetresonanztomografie (MRT) neben der Beurteilung struktureller knöcherner
Destruktionen auch die Detektion der verursachenden entündlichen Weichteilprozesse. Andere Verfahren wie die Skelettszintigrafie haben an Bedeutung verloren und sind nur noch speziellen diagnostischen Fragestellungen vorbehalten. Dieser Artikel stellt die wichtigsten bildgebenden Diagnostikverfahren vor und beleuchtet deren
Vorteile und Wertigkeit im diagnostischen Algorithmus entzündlich-rheumatischer Gelenkerkrankungen unter besonderer Würdigung der rheumatoiden Arthritis.
Von W. Hartung, M. Flecktelangen
Artikel: Evidenzbasierte Therapie der Polymyalgia rheumatica ...
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Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis (Synonyme: Arteriitis temporalis, Morbus Horton) stellen zwei Krankheiten mit engem Bezug zueinander, möglicherweise sogar Teile eines gemeinsamen Syndroms, dar. Beide Krankheiten können gemeinsam oder auch als Einzelvarianten auftreten, in etwa der Hälfte der Arteriitisfälle ist eine Polymyalgia rheumatica, bei etwa 20 bis 40 % der Polymyalgia-rheumatica-Fälle eine Riesenzellarteriitis assoziiert. Beide Krankheiten treten mit geringen Ausnahmen erst jenseits des 60. Lebensjahres auf, in dieser Altersstufe liegt die Prävalenz der Polymyalgia rheumatica bei zirka 0,6 bis 0,8 %, der Riesenzellarteriitis bei 0,2 %, in zwei Drittel der Fälle sind Frauen betroffen...
"Evidenzbasierte Therapie der Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis"
Von K. Krüger
Artikel: Rheumatoide Vaskulitis
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Rheumatoide Vaskulitis
Die Beteiligung der Gefäße ist eine häufig übersehene RA-Komplikation. Derzeit schätzt man, dass die Inzidenz für diese schwere, extraartikuläre Manifestation der rheumatoiden Arthritis zirka 1 auf 100 Patientenjahre beträgt. Die rheumatoide Vaskulitis führt - neben zahlreichen anderen Faktoren - zu einer erhöhten Morbidität und vorzeitigen Sterblichkeit von RA-Patienten.
Von M. Feuchtenberger, H.-P. Tony, C. Kneitz