Inhaltsverzeichnis & Editorial
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Editorial von A. Dignaß
"Chronisch entzündliche Darmerkrankungen"
Artikel: Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen ...
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Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen mit Biologika und Immunmodulatoren
Pathophysiologie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) und die bessere Wundheilung, wie sie unter Infliximab, Adalimumab, Certolizumab, Natalizumab oder Visilizumab beobachtet wird, haben eine Diskussion über eine generelle Umkehr der Stufentherapie bei CED angeregt. Obwohl die aktuellen Daten in Bezug auf eine frühzeitige aggressive Therapie ermutigend sind, rechtfertigt die aktuelle Studienlage keine Umkehr des gängigen Stufenschemas. Das sollte eine Individualisierung der Therapie in Einzelfällen nicht ausschließen.
Schlüsselwörter: Morbus Crohn – Colitis ulcerosa – Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – Immunmodulatorische Therapie – Biologika
Von D. C. Baumgart, Barbara T. Tanczos, A. Dignaß
Artikel: Versorgungsforschung und Behandlungswirklichkeit bei ...
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Versorgungsforschung und Behandlungswirklichkeit bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Die Prävalenz der CED – Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – hat in den letzten 20 Jahren in Deutschland deutlich zugenommen [10]. Sie stellen ein volkswirtschaftlich nicht zu unterschätzendes Problem dar, da insbesondere junge Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren erkranken und lebenslang betroffen sind. Die Behandlung des teilweise komplizierten Krankheitsverlaufs erfordert sowohl eine hohe fachliche Kompetenz des behandelnden Arztes als auch eine große Erfahrung im CED-Bereich.
Von B. Bokemeyer
Artikel: Ernährung und Ernährungstherapie bei chronisch ...
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Ernährung und Ernährungstherapie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Die Beziehungen zwischen Ernährung und CED reichen von einer möglichen Beteiligung in der Ätiopathogenese der Krankheit bis zur ernährungstherapeutischen Intervention in den verschiedenen Krankheitsstadien [5, 49]. Nachfolgend sollen folgende Fragen diskutiert und beantwortet werden:
• Sind Ernährungsfaktoren an der Entstehung chronisch entzündlicher Krankheiten maßgeblich beteiligt?
• In welchem Ausmaß treten bei Patienten mit Morbus Crohn Zeichen einer globalen oder selektiven (Vitamine, Spurenelemente) Mangelernährung auf? Sind sie durch gezielte ernährungstherapeutische Maßnahmen kompensierbar?
• Gibt es eine effektive Ernährungstherapie im akuten Schub?
• Welche Art der Ernährung ist perioperativ sinnvoll?
• Gibt es Empfehlungen beim Auftreten von Komplikationen (Stenosen, Fistelbildung, Stoma, Kurzdarmsyndrom)?
• Sind diätetische Maßnahmen im entzündungsfreien Intervall zur Erhaltung der Remission geeignet?
Von C. Bott, J. Stein
Artikel: Bildgebende Verfahren und Endoskopie bei chronisch ...
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Bildgebende Verfahren und Endoskopie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Die vorliegende Übersicht befaßt sich mit dem Stellenwert der radiologischen und endoskopischen Verfahren sowie des Ultraschalls in der Diagnostik und Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED). Hierbei werden insbesondere neuere Techniken wie das Magnetresonanz-(MR-)Enteroklysma, die virtuelle Kolonographie, die Chromoendoskopie, die Kapselendoskopie und die Doppelballonendoskopie in ihrer Wertigkeit für die CED-Diagnostik diskutiert.
Schlüsselwörter: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – Endoskopie – Kapselendoskopie – Magnetresonanztomographie – Enteroklyse
Von H. Herfarth, A. G. Schreyer, G. Rogler
Artikel: Immunsuppressive und biologische Therapie bei Morbus ...
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Immunsuppressive und biologische Therapie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Bei Patienten mit einem schweren oder chronisch aktiven Krankheitsverlauf der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa besteht die Indikation zu einer dauerhaften immunsuppressiven Therapie. Zu den in der CED-Therapie etablierten klassischen Immunsuppressiva gehören Azathioprin und 6-Mercaptopurin, Methotrexat, Cyclosporin und Tacrolimus. Der Tumornekrosefaktor-(TNF-)alpha-Antikörper Infliximab stellt eine Alternative bei Versagen oder Unverträglichkeit der immunsuppressiven Standardtherapie dar. Dieser evidenzbasierte Übersichtsartikel beschreibt den Stellenwert sowie die Indikationen und Limitationen der immunsuppressiven beziehungsweise biologischen Therapeutika auf dem Boden der aktuellen Studienlage.
Schlüsselwörter: Morbus Crohn – Colitis ulcerosa – Immunsuppression – Azathioprin – Methotrexat – Cyclosporin – Tacrolimus – Infliximab – Evidenzbasiert
Von K. Herrlinger, E. F. Stange
Artikel: Defensinbarrieredefekte bei Morbus Crohn
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Defensinbarrieredefekte bei Morbus Crohn
Der Morbus Crohn gehört zusammen mit der Colitis ulcerosa zur Gruppe der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED), deren Ursache – trotz intensiver Forschung – noch nicht vollkommen geklärt ist. Während bei der Colitis ulcerosa die Entzündung normalerweise nur im Dickdarm vorkommt, kann Morbus Crohn vereinfacht in Dünn- und Dickdarm-Crohn unterteilt werden. Dünndarm-Crohn ist mit einer Mutation im NOD2-Gen assoziiert, ein Gen, das für die Erkennung von Bakterien verantwortlich ist. Beide regionalen Lokalisationen sind durch jeweils spezifische Defekte der Defensinabwehr, die zum angeborenen Immunsystem gehören, charakterisiert. Defensine sind körpereigene Antibiotika, die antimikrobielle Eigenschaften gegen gramnegative und grampositive Bakterien, Mykobakterien, Pilze, Viren und Protozoen besitzen.
Von M. Schmid, I. Kübler, E. F. Stange, K. Fellermann, J. Wehkamp