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Editorial: Diagnostik und Therapie des Magenkarzinoms
Von A. Schallhorn
Artikel: Chirurgische Therapie des Magenkarzinoms
1,99 €
Die chirurgische Therapie hat für die kurative Behandlung des Magenkarzinoms zentrale Bedeutung. Während allerdings historisch das Magenkarzinom – sofern operabel – fast ausschließlich chirurgisch behandelt werden konnte, entwickelten sich in neuerer Zeit insbesondere die Möglichkeiten der Chemo- und Strahlentherapie weiter, sodass für einen Großteil der Patienten bessere onkologische Ergebnisse zu erwarten sind, wenn multimodal behandelt wird.
Von M. E. Kreis, Christiane J. Bruns
Artikel: Prävention und Vorsorge des Hautkrebses
1,99 €
Keine andere Krebsart nimmt so rasant zu wie der Hautkrebs. Während zu Beginn der 70er-Jahre die Inzidenz des epithelialen Hautkrebses bei zirka 15 Fällen pro 100.000 Einwohner und Jahr lag, erreichten die Inzidenzen im Jahr 2004 im Krebsregister Schleswig-Holstein mehr als 160 Fälle bei Männern und mehr als 140 bei Frauen (Tabelle 1). Die Inzidenz des epithelialen Hautkrebses wird von den meisten Krebsregistern nur sehr unvollständig erfasst, die beste Registrierung scheint zurzeit in Deutschland beim Krebsregister in Schleswig-Holstein vorzuliegen.
Von C. Garbe
Artikel: Perioperative Therapie des Magenkarzinoms
1,99 €
Magenkarzinome werden aufgrund der spät wahrgenommenen Symptome und fehlender Screening-Maßnahmen in aller Regel spät erkannt. Bei Vorliegen einer Peritonealkarzinose, lymphogener oder hämatogener Fernmetastasen ist der Verlauf fast immer letal. Die Prognose lokal fortgeschrittener Magenkarzinome (> Stadium II) ist ungünstig; das Fünfjahres-Gesamtüberleben liegt nach aktuellen Daten des Tumorzentrums München bei weniger als 50 %. Deshalb besteht beim Magenkarzinom einschließlich der Karzinome des gastroösophage-alen Übergangs ein dringender Bedarf zur Optimierung der Therapieergebnisse.
Von F. Lordick
Artikel: Palliative Therapie des Magenkarzinoms
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Magenkarzinome und Adenokarzinome des gastroösophagealen Übergangs gehören weltweit zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Während die Neuerkrankungsraten im distalen Magen rückläufig sind, steigt die Inzidenz der proximalen Magentumoren, insbesondere der Kardia- und Barrett-Karzinome, dramatisch an. Die gastroösophagealen Tumoren werden nach der Klassifikation in AEG (Adenocarcinoma of Esophagogastric Junction) II und III eingeteilt. So werden Barrett-Karzinome (Typ 1) vom Kardiakarzinom und Tumoren des proximalen Magendrittels abgegrenzt.
Von M. Möhler, O. Lyros, P. R. Galle
Artikel: Prävention und Vorsorge des Prostatakrebses
1,99 €
Das Ziel der Vorsorge besteht darin, das Prostatakarzinom frühestmöglich – noch vor dem Auftreten von Symptomen – zu diagnostizieren. Nur „lokal begrenzte“ Karzinome sind zu einem hohen Prozentsatz heilbar. Solche Tumoren verursachen aber im frühen Stadium keine Symptome, sodass sie bei einem beschwerdefreien Patienten ausschließlich durch eine Vorsorgeuntersuchung aufgedeckt werden können. Die Schwierigkeit in der Diagnostik des Prostatakarzinoms liegt darin, dass sich das Wachstum sehr langsam vollzieht. Ist der Tumor noch sehr klein, fällt die Diagnosestellung schwer.
Von M. Seitz, P. Stanislaus, C. Stief
Artikel: Epidemiologie, Klinik und Diagnostik des Magenkarzinoms
1,99 €
Zwar ist die Inzidenz des Magenkarzinoms in den Ländern der westlichen Welt rückläufig, es zählt aber immer noch zu den häufigsten Krebserkrankungen und krebsbedingten Todesursachen. Der wichtigste Risikofaktor ist die Besiedelung der Magenschleimhaut mit Helicobacter pylori. Andere Risikofaktoren sind der chronische Nikotinabusus und die atro-phische Gastritis. Bei Kardiakarzinomen dagegen sind die Hauptrisikofaktoren wie beim Barrett-Karzinom des Ösophagus Adipositas und Refluxkrankheit. Ein kleinerer Teil Magenkarzinome ist zudem auf eine erbliche Genese zurückzuführen.
Von A. Wagner, F. T. Kolligs